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Autor: Karsten Räth Jeder wird sich wohl fragen, ob ich nicht mehr alle beieinander habe, ich, der die Angeln in keinem Urlaub zu Hause läßt und in diesen Tagen selten mehr als 2 km vom Meer entfernt ist. Doch, ich habe sie noch alle, denn die Angeln blieben natürlich nicht daheim, nur wurden die Meeresruten gegen leichte Spinn - und Flugruten getauscht. Wir wollten einfach auch mal was für unsere Gesundheit tun, nämlich frische Bergluft schnuppern und wandern.
Wir hatten richtig gewählt, vom Trubel im Winter keine Spur, die meisten Hotels und Pensionen waren nur spärlich gefüllt, eine himmlische Ruhe überzog die Gegend und ich schielte schon mit einem Auge auf die "Alfenz", der Fluß, an dem wir im Winter noch mit Huskies und einem Schlitten entlangfuhren. Ich muß ja zugeben, das Angeln rückte für mich schon etwas in den Hintergrund, als ich mich nach den Preisen für das Angeln in den hiesigen Gewässern erkundigte. Spitzenreiter war der "Lech" in Lech am Arlberg, übrigens auch der einzige Ort, an dem auch im Sommer der Bär tanzt, den Preis für eine Tageskarte traut man sich gar nicht aufzuschreiben, er kann im Sommer hier nachgelesen werden.
So beschränkten wir uns auf das Angen in einem traumhaft angelegten Forellenteich, der vom Lech gespeist wird, und einem Ausflug an den "Spullersee".
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Ort: Zug am Arlberg, zu erreichen über Lech
Öffnungszeiten: Montags 09:00 Uhr - 18:00 Uhr
Dienstags - Sonntags 09:00 Uhr - 24:00 Uhr
Preise: Pro Kilo Forelle ATS 150,-
Zubereitung: Selbstgefangener Fisch geräuchert oder
gebraten ATS 40,-
Leihgerät: Angelrute ATS 25,-, Angelhaken ATS 5,-
Hinweise: - Bei Einbruch der Dunkelheit muß mit dem
Fischen aufgehört werden.
- Es dürfen keine Fische zurückgesetzt werden.
- Es sind alle Köder, auch eigenes
Angelzeug, erlaubt.
Angebote: Sonderpreise für Gruppen und Reisebusse
ab 20 Personen.
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Ort: Zu erreichen über Lech am Arlberg, oder zu Fuß
über Stuben
Tageskarte: ATS 350,-
Fischarten: Regenbogenforelle, Bachforelle, Seeforelle,
Saibling
Fanglimit: 4 Salmoniden pro Angeltag
Mindestmaß: 30 cm für Forellen
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Der Arlberg ist aber auch für Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung hervorragend geeignet. So bietet sich ein Trip durch die Schweiz an, parallel zur Autobahn von Bregenz in Richtung Tirol erlebt man die einzigartige Natur und Architektur des Nachbarlandes, durchquehrt bekannte Wintersportorte und wenn man das Auto zum "Fluelapass" in etwa 2400 m Höhe hinaufgequält hat, fühlt man sich so richtig wohl.
Alles in allem war es wieder einmal ein sehr erlebnisreicher Urlaub, die Pannen blieben irgendwie aus. Es lag wahrscheinlich daran, daß wir bei Eva und Roland wie immer ausgesprochen gut aufgehoben waren und uns Willi in "Willi´s Pilsstüble" in seiner lustigen und gutgelaunten Art des öfteren beköstigte.
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